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Herren des PSC folgen den Damen ins Finale!!

Gespeichert von PSC News am Fr, 09/15/2017 - 22:28

Im zweiten Halbfinale mit Paderborner Beteiligung mussten heute die Herren schon fast traditionell gegen das Team Colets aus London in die Arena. Nach der Vorgabe der Positionen 2,1,4,3 durfte Raphael Kandra gegen Richie Fallows als erster auf das Parkett im vollbesetzten Ahorn-Sportpark. Fallows, Nr. 58 der Welt, gilt als junger und recht unbequemer Gegner und so zeigte auch gleich der erste Satz dies sehr deutlich. Mit 14:12 ging der Engländer in Führung, machte auch im 2. Satz weiter Druck und gewann hier mit 11:8. Danach konnte Raphael Kandra etwas besser ins Spiel finden und kam mit Sieg in Satz 3 wieder heran. Jedoch war dies nicht die Wende im Spiel, Fallows agierte fehlerfrei und zugleich druckvoll. Mit 11:7 ging der Satz an ihn und brachte die Gäste 1:0 in Führung.

Dann das Spitzenspiel: Ali Farag für den PSC gegen Deryl Selby.

Nicht wirklich zu erkennen, dass die beiden nur 7 Plätze in der Weltrangliste trennen. Ali Nr. 5 und Deryl Nr. 12. Ab ging die Post in Richtung Ausgleich für Paderborn, denn Ali Farag agierte sehr dominant und holte Satz 1 und Satz 2. Im 3. Satz konnte Deryl Selby Fehler vermeiden und kam heran, doch Satz 4 war überragend aus Sicht des Paderborners und endete mit 11:4 zum Match-Ausgleich.

Etwas verhalten waren die Prognosen für den PSC-Youngster Luci Wirths gegen Routinier Alex Gough, der ehemaligen Nr. 5 der Welt. Doch so stark war die Vorstellung von Luci beim 11:3, 11:6, 11:3, dass von da an die Halle förmlich tobte. Ein geniales Match zu einem ganz wichtigen Zeitpunkt in diesem Halbfinal-Krimi!

Lance Beddoes, Nr. 8 der WRL, aus Neuseeland lautete der Gegner für Paderborns Lennart Osthoff. Ein Satz musste her, oder 11 Punkte sollten auch reichen um den Traum vom Finaltag mit 2 PSC-Teams zu erfüllen. Genial diese Vorlage insbesondere durch die Leistung von  Lucas Wirths, die dann sogleich auch Lennart nutzte. Im ersten unterlag er hauchdünn mit 10:12 und auch den zweiten mit 8:11 – damit war jedoch vorzeitig der Einzug in das Finale gesichert. Beide Paderborner im Finale – was will man mehr! Die 0:3 Niederlage von Lennart spiegelte jedoch nicht wirklich die absolut gute Leistung des Paderborners. Es war ein richtig tolles Match auch von Lenni!