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PSC (1) mit Heimspiel gegen Bremen, PSC (2) am Sonntag gegen Eschweiler

Gespeichert von PSC News am Di, 02/20/2018 - 20:19

Nach den Deutschen Einzelmeisterschaften in Hamburg geht es sofort weiter mit der Squash Bundesliga und insgesamt vier Begegnungen für den Paderborner Squash Club. Während die Top Spieler bei den Windy City Open in Chicago antreten, empfängt der Deutsche Mannschaftsmeister Paderborner Squash Club (1) am Samstag ab 14.00 Uhr auf dem Center Court des Ahorn-Squash im Ahorn-Sportpark den Tabellendritten Bremen und muss am Sonntag dann zu Sportwerk Hamburg (2) reisen. Die Spieler der 1. Mannschaft haben bislang in 13 Begegnungen 13 Siege eingefahren und damit stolze 39 Punkte erzielt. Damit hat man sich 4 Spieltage vor Schluss vorzeitig für das Halbfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert.

Teammanager Norman Farthing vertraut am Wochenende auf seinen spielstarken deutschen Kader in Abwesenheit von Simon Rösner. Auf der Spitzenposition wird aufgeboten der neue Deutsche Einzel Meister Raphael Kandra(Foto), der sich in einem spannenden Finale am letzten Wochenende gegen den Stuttgarter Valentin Rapp durchsetzen konnte. Auf der Position 2 dann vorgesehen Lucas Wirths, der sein großes Ziel Halbfinale bei den Deutschen erreichen konnte und im Viertelfinale Nationalspieler Yannick Omlor aus Stuttgart bezwang. Auch im Halbfinale gegen Raphael Kandra und im Spiel um Platz 3 gegen den Wormser Tim Weber zeigte Lucas beste Leistungen. Auf der Position 3 zum Einsatz kommen soll Cederic Lenz, der Lennart Osthoff vertritt. Auf der Position 4 dann der Deutsche Ranglisten Zehnte Tobias Weggen, der ebenfalls eine gute Deutsche Einzelmeisterschaft gespielt hat und die Top 8 erreichte.

In der samstäglichen Begegnung gegen Bremen wird auf Seiten der Bremer Mannschaft insbesondere auf den Positionen 3 und 4 Hendrik Vössing bzw. Heiko Schwarzer/Jan-Ole Bleil erwartet, auf den beiden ersten Positionen sind voraussichtlich die Gebrüder Äijännen aus Finnland im Einsatz, der Spielplan der Bremer hat aber auch weitere internationale Spieler wie dem Neuseeländer Lance Beddoes auf der Liste, ebenso wie dem Spanier und Ex-PSCer Borja Golan. Ein starker Gegner für die Herren des PSC, die natürlich möglichst wenig von ihrem 7 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Hamburg (1) abgeben wollen. Beim Auswärtsspiel im Hamburg (2) am Sonntag sollte man Favorit sein und die Punkte von der Elbe an die Pader mitnehmen. Schwierige Aufgaben für den PSC (2) am Wochenende, geht es doch am Samstag nach Berlin zum spielstarken Airport Squash, am Sonntag kommt dann Cadillac Eschweiler, der Tabellennachbar. Cederic Lenz und Tobias Weggen in der 1., Friedrich Scheel und Frank Leidiger noch verletzt, die Jugend erhält ganz klar den Auftrag sich möglichst gut gegen beide spielstarke Gegner zu verkaufen. Auf der Spitzenposition vorgesehen der junge Niederländer Thijs Roukens, der bereits in dieser Saison mehrfach dem Team geholfen hat. Auf Position 2 wieder mal der Deutsch-Kolumbianer Jairo Navarro, für sein gutes Händchen mit dem Squash-Schläger bekannt. Auf der 3 dann Fabian Beutekamp, aus dem Nachwuchskader des PSC und Liaquat Ali, der junge Pakistani im Dress des Lightpower-Teams. Während es in Berlin nur schwerlich etwas zu holen gibt, sollten die Begegnungen gegen Eschweiler ausgeglichen sein, vielleicht gelingt dem jungen Team ja der ein oder andere Punkt im Kampf um den 6. Tabellenplatz in der Liga.

Insgesamt spannende Spiele wieder im Paderborner Ahorn-Sportpark, die Spieler des PSC würden sich über einen guten Zuschauerzuspruch freuen.

Erfolgreich waren auch die ausländischen Akteure bei ihren nationalen Meisterschaften. In Ägypten siegte der Weltranglistendritte Ali Farag im Endspiel über Marwan Elshorbagy und besiegte auch im Halbfinale Karim Abdel Gawad, den ehemaligen Weltmeister. In der Damenkonkurrenz siegte die zurzeit sehr stark aufspielende Nour El Tayeb, die für den PSC in der Damenliga im Einsatz ist, im Endspiel gegen eine Top Weltranglistenspielerin Raneem El Welily. Bei den englischen Meisterschaften erreichte James Willstrop durch einen hartumkämpften Sieg über Daryl Selby das Finale gegen Nick Matthew, PSC-Spielerin Alison Waters bezwang überraschend Sarah James-Perry und zog ebenfalls in das britische Damenfinale ein. 

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