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Lightpower-Team zum 11.?

Gespeichert von PSC am Di, 05/05/2015 - 13:06

Mit großen Hoffnungen reisen die Herren des Paderborner Squash Club zu den diesjährigen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Herren ins bayrische Würzburg, wo sie am Freitag im 1. Halbfinale auf den SC Monopol Frankfurt treffen werden. Nach dem 10. Deutschen Mannschaftsmeistertitel im Jahre 2014 im baden-württembergischen Böblingen gehen die Paderborner unbelastet nach Würzburg und wollen dort mit einer konzentrierten Leistung sich die Fahrkarte zum Europapokal der Landesmeister in Krakau/Polen erspielen. Mit dabei in diesem Jahr wieder Dauergegner Black & White Worms, amtierender Vize-Meister und amtierender Europapokal Sieger, der wieder eine harte Nuss darstellt. Ebenfalls dabei die Sport Insel Stuttgart, die angeführt von Gregory Gaultier, dem französischen Weltranglistenzweiten und frischgebackenen Europameister eine harte Nuss darstellt. Dies gilt sicherlich auch für den Halbfinalisten SC Monopol Frankfurt, der sich in spannenden Relegationsspielen gegen Königsbrunn und Diepholz durchgesetzt hat und sich damit einen Platz im Halbfinale, wenn auch als Außenseiter erkämpft hat. Auf der Ausländerposition wird der Australier Cameron Pilley erwartet, alternativ stehen aber auch Marvan El Shorbagy, Top 20 Spieler der Weltrangliste oder ggf. ein anderer Ausländer zur Verfügung. Die deutsche Spitzenposition inne hat Ex-Nationalspieler Johannes Voit, gefolgt vom spielstarken Florian Silbernagl bzw. Kai Wetzstein und Julian Wollny.

Nach letztem Stand geht der Paderborner Squash Club mit einem vollen Kader an den Start in Würzburg. Heimvorteil hat sicherlich Simon Rösner, ist Vater Steffen doch der Lokale Hauptorganisator dieses Squash-Events in Würzburg mit einem 4-Seiten Show-Glascourt der Firma ASB. Mehr als 500 Zuschauer werden jeweils zu den Halbfinal- und Finalspielen erwartet. Neben Simon Rösner am Start der deutsche Ranglistenzweite Raphael Kandra, Bronze Medaillen Gewinner bei den Team Europameisterschaften in Dänemark sowie Lennart Osthoff, Lucas Wirths und Cederic Lenz aus dem Bundesliga Kader. Insbesondere Lennart Osthoff auf der vorgesehenen Position 4 wird harte Spiele vor sich haben. Die Position des ausländischen Spielers wird in diesem Jahr durch den englischen Nationalspieler Chris Simpson und dem Kolumbianer Miguel Angel Rodriguez besetzt. Insbesondere Rodriguez hat in der letzten Saison mit dem Sprung von Rang 14 der Weltrangliste auf Position 5 gezeigt, welches Potential in ihm steckt. Der Kolumbianer wird auch anschließend bei den in Hull stattfindenden British Open gegen die komplette Weltelite ebenso wie Simon Rösner und Co. antreten.

Aus der Sicht von Teammanager Norman Farthing und Matthias Wolff ist ein Sieg gegen Halbfinalist Monopol Frankfurt Pflicht, um dann am Samstag ab 15.00 Uhr im Finale auf den Sieger von Worms gegen Stuttgart zu treffen. Black & White Worms hat voraussichtlich den Nachteil auf ihren Spitzenspieler Nick Matthew zu verzichten. Ob der Weltranglistenerste Mohamad El Shorbagy zum Einsatz kommen wird, wird sich zeigen, mit David Palmer, dem australischen Weltmeister steht aber ein guter Ersatz zur Verfügung. Europameister Gregoire Marche wird voraussichtlich in der Qualifikation der British Open an den Start gehen. Auf der deutschen Seite ist man mit Jens Schoor, Tim Weber, Carsten Schoor und Andre Haschker absolut gut besetzt und wird ggf. dem PSC wieder wie in den Vorjahren einheizen. Eine Spielprognose ist nur schwer zu treffen, sollte es zu einem Finale Paderborn gegen Worms kommen, stehen die Chancen sicherlich 50 zu 50. Dieses verhindern will natürlich die 4. Mannschaft im Bunde, die Sport Insel Stuttgart, die sich stetig verbessert hat und mit Gregory Gaultier sicherlich den besten Spieler der Veranstaltung sein Eigen nennen kann. Die deutschen Spitzenpositionen werden besetzt durch die Top Ten Spieler Valentin Rapp und Ben Petzoldt, aber auch der Einsatz von Moritz Dahmen bzw. Patrick Gässler bzw. Nachwuchstalent Yannick Omlor ist im Bereich des Möglichen.

Das Lightpower-Team hofft natürlich auf eine Titelverteidigung in Würzburg, vorrangig auf die Qualifikation zum Europapokal. Ein großer Traum wäre es natürlich es den Court Wiesel Bonn/Mülheim nachzumachen, denen in der Saison 2003/04 das Kunststück gelang sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die Deutsche Meisterschaft zu erringen. Aber neue Ziele sind dafür da, angegangen zu werden, so ein optimistischer Teammanager Norman Farthing.